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§ 1 Name und Grundlagen 

a. Der Verein führt den Namen „NaturFreunde Ortsgruppe Schwerte e.V.“ Er ist dadurch zugleich Mitglied der NaturFreunde Deutschlands und damit Mitglied der Naturfreunde-Internationale. 

b. Er bekennt sich zu einer demokratischen und sozialistischen Gesellschaftsordnung, ist aktiv im Natur- und Umweltschutz und setzt sich für den ökologischen Umbau der Industriegesellschaft ein. 

c. Der Verein bekennt sich zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Er ist parteipolitisch und religiös unabhängig.


§ 2 Zweck des Vereins 

Der Zweck des Vereins ist:

· den Natur- und Umweltschutz zu fördern;

· die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten und zu verbessern;

· soziale und ökologische Verantwortung einzelner in Arbeit und Freizeit, in der Herstellung und Verbrauch zu entwickeln;

· Interesse an der Natur zu wecken;

· naturkundliches und ökologisches Wissen zu vermitteln;

· Verständnis für das Wesen der Demokratie zu wecken und demokratische Verhaltensweisen zu fördern;

· Förderung internationale Gesinnung und der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständnisgedankens, sofern nicht verfassungswidrige oder überwiegend touristische Aktivitäten verfolgt werden;

· Friedensbemühungen und Abrüstung zu unterstützen;

· kulturelle und heimatkundliche Tätigkeiten anzuregen und zu unterstützen;

· umwelt- und sozialverträgliches Wandern und Reisen und sportliche Betätigung zu fördern;

· Kinder-, Jugend-, Erwachsenen- und Familienbildung, Kinder-, Jugend- und Familienerholung sowie Jugend-, Familien- und Altenhilfe zu fördern, Kinder- und Jugendgruppenarbeit zu unterstützen;

· Maßnahmen nach den Weiterbildungsgesetzen durchzuführen.


§ 3 Tätigkeiten 

1. Alle Vereinstätigkeiten haben die demokratischen, Umwelt- und sozialverträglichen Zielsetzungen des Vereins im Sinne des § 1, Ziffer 3 bis 4 und § 2 zur Voraussetzung.

2. Der Verein fördert vorrangig und nicht nur vorübergehend Ziele des Umwelt- und Naturschutzes und der Landschaftspflege. Alle Aktivitäten stehen unter dem Vorbehalt der Vereinbarkeit mit den Zielen des Natur-und Umweltschutzes.

3. Der Vereinszweck soll insbesondere erreicht werden durch: 

a. Beschäftigung mit dem Natur- und Umweltschutz; aktiven Einsatz für die Erhaltung und Verbesserung der Natürlichen Lebensgrundlagen; 

b. Pflege der Natur- und Heimatkunde; 

c. Beschäftigung mit den Fragen der geschichtlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge; 

d. Förderung der musischen, kulturellen und heimatkundlichen Betätigung und der Kreativität, z.B. auf den Gebieten bildender Kunst, Literatur, Theater, Foto, Film, Musik, Sprachen und Tanz; 

e. Sportliche Betätigung, z.B. Wandern, Reisen, Camping, Bergsteigen, Wintersport, Wassersport und Radfahren; 

f. Maßnahmen zur Kinder-, Jugend- und Familienerholung, Jugend-, Familien- und Altenhilfe sowie der Kinder- Jugend- und Erwachsenenbildung; 

g. Veranstaltungen von Reisen in Form von Freizeiten, Bildungs - und Studienaufenthalten, internationalen Begegnungen und Sozialtourismus; 

h. Anlage von Sammlungen und Büchereien, Herausgabe von Zeitschriften und Druckwerken, Veranstaltung von Vorträgen, Seminaren, Ausstellungen oder ähnlichem; 

i. Erwerb, Bau, Verwaltung und Betreuung von Naturfreundehäusern (z.B. Wanderheimen, Ferienheimen, Familienferienstätten, Bildungsstätten, Jugendherbergen, Zeltplätzen, Kultur- und Jugendheimen ). Diese Einrichtungen stehen allen Mitgliedern und Nichtmitgliedern, vorrangig Jugendlichen, Kindern und Familien zur Verfügung; 

j. Zusammenarbeit auf nationaler und internationaler Ebene mit Organisationen der Arbeiterbewegung, mit Umweltschutz-, Kultur-, Sport- sowie Kinder- und Jugendverbänden. Grundlage der Zusammenarbeit ist das Bekenntnis zu Demokratie und Völkerverständigung. 

k. Aus- und Fortbildung von Fachkundigen und Übungsleitern für die Realisierung vorstehender Vereinszwecke und Tätigkeiten.

1.  


§ 4 Gemeinnützigkeit

a. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „ steuerbegünstigte Zwecke “ der Abgabenordnung. 

b. Er ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Verein erstrebt keinen Gewinn. Sämtliche Mittel des Vereins sind ausschließlich für die satzungsgemäßen Zwecke zu verwenden. 

c. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. 

d. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. 

e. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die NaturFreunde Deutschlands, Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 2 dieser Satzung zu verwenden hat.

 

§ 5 Fachgruppen und Referate

Für die in § 3 genannten Aufgaben können Fachgruppen und Referate gebildet werden. Diese sind vereinsrechtlich unselbständige Gliederungen des Vereins. 

a. Die Tätigkeit der Fachgruppen und Referate regeln die Bundesrichtlinien für Fachgruppen und Referate.


§ 6 Hausbetreuungs-, Hausbewirtschaftungs- und Hausverwaltungsvereine


Zur Durchführung der Satzungszwecke kann die Betreuung, Bewirtschaftung und Verwaltung von Naturfreundehäusern im Wege eines Pachtvertrages auf Selbständige Hausbetreuungs-, Hausbewirtschaftungs- und/oder Hausverwaltungsvereine übertragen werden. Für die Tätigkeit dieser Vereine gelten die §§ 1 – 4 dieser Satzung.


§ 7 Kinder- und Jugendgruppen der Naturfreundejugend Deutschlands

 
Der Verein sieht es als eine der wesentlichen Aufgaben an, Kinder und Jugendliche für die Ziele der Naturfreundeorganisation zu gewinnen. Deshalb sind die Kinder und Jugendlichen in eigenen Gruppen zusammengefasst, damit sie sich in der ihnen angemessenen entwickeln und entfalten können. 

a. Die Kinder- und Jugendgruppen des Vereins sind zusammengefasst unter der Bezeichnung Kinder- bzw. Jugendgruppe der Naturfreundejugend Deutschlands, Ortsgruppe Schwerte e.V. Ihre Tätigkeit wird bestimmt von der Satzung und den „Richtlinien der Naturfreundejugend Deutschlands“. 

b. Die „Richtlinien der Naturfreundejugend Deutschlands“ werden von der Bundeskonferenz der „Naturfreunde Deutschlands“ beschlossen. 

c. Die Kinder- und Jugendgruppen der Naturfreundejugend Deutschlands sind Gliederungen des Vereins. Sie bestimmen ihre Arbeit – ihre Aufgaben entsprechend – selbst. Die Aufgaben ergeben sich aus dieser Satzung und den „Richtlinien der Naturfreundejugend Deutschlands“. Sie entscheiden auch über die Verwendung der Ihnen zufließenden Mittel in eigener Zuständigkeit. 

d. Die Leitung der Naturfreundejugend Deutschlands, Ortsgruppe Schwerte e.V. hat einen Haushaltsvorschlag aufzustellen. Vor der Annahme ist er dem Ortsgruppenvorstand vorzulegen. Einwendungen sind zu berücksichtigen, wenn er dieser Satzung und den „Richtlinien der Naturfreundejugend Deutschlands“ nicht entspricht oder die Gesamtfinanzierung nicht sichergestellt ist. 

e. Über die Jugendkasse ist eine Jahresrechnung zu erstellen und dem Ortsgruppenvorstand vorzulegen. Die Kassenprüfung unterliegt der Prüfung durch die Revision des Vereins.

 

§ 8 Mitgliedschaft

a. Mitglied kann jede Person werden. 

b. Die Mitglieder verpflichten sich durch ihren Beitritt, diese Satzung und die Beschlüsse der Ortsgruppe, des Landesverbandes, der Bundesgruppe und der Naturfreunde - Internationale anzuerkennen. 

c. Juristische Personen (Körperschaften, Anstalten, Stiftungen und Teile derselben) können als kooperative Mitglieder Aufnahme finden. 

d. Die Mitgliederrechte ruhen, wenn der Jahresbeitrag nicht rechtzeitig entrichtet wurde. 

e. Die Mitglieder haben Anspruch auf Vertretung ihrer Vereinsinteressen innerhalb der Gesamtorganisation und nach außen.

 

§ 9 Aufnahme, Austritt, Ausschluss

1. Der Beitritt zum Verein ist schriftlich zu erklären und an den Ortsgruppenvorstand einzureichen. Über die Aufnahme entscheidet der Ortsgruppenvorstand. Die Annahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden. 

2. Jedes Mitglied kann seine Mitgliedschaft unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Schluss des Kalenderjahres kündigen. Die Kündigung ist schriftlich an den Ortsgruppenvorstand zu richten. Bis zum Ablauf der Kündigungsfrist hat das Mitglied alle in der Satzung enthaltenen Verpflichtungen zu erfüllen. 

3. Ein Mitglied, welches das Ansehen des Vereins schädigt, der Satzung enthaltene Verpflichtungen zu erfüllen, Hauptversammlung, der Landesversammlung des Bundeskongresses oder Naturfreunde-Internationale nicht durchführt, kann ausgeschlossen werden. Der Ausschluss kann nur vom Ortsgruppenvorstand beantragt werden. Jedes Mitglied der Ortsgruppe kann beim Ortsgruppenvorstand den Ausschluss von Mitgliedern beantragen. Über den Ausschluss entscheidet die nächste satzungsgemäße Versammlung mit Mehrheit. Der Weg zum Schiedsgericht beim Landesverband NRW bleibt frei. 

4. Das ausgeschiedene Mitglied darf keine Rechtshandlungen im Namen des Vereins vornehmen, sowie die Symbole des Vereins nicht mehr benutzen.


§10 Finanzierung der Arbeit

a. Die Finanzierung der Arbeit erfolgt durch Einnahmen aus:

· Beiträgen

· Spenden und Sammlungen

· Veranstaltungen, Vermietungen und Verpachtungen

· Zuschüssen

· Zweckgebundene Zuwendungen

· Umlagen.

 

· Die Höhe der Beiträge der Mitglieder wird durch die Hauptversammlung festgelegt. Die Höhe der Beiträge der kooperativen Mitglieder wird vom Ortsgruppenvorstand festgesetzt. 

· Über Einnahmen und Ausgaben kann jährlich ein Haushaltsplan aufgestellt werden. Eine Jahresendabrechnung ist zu erstellen. 
Der Beitrag ist bis zum 30.04 eines jeden Jahres zu entrichten; bei Neuaufnahmen in der zweiten Jahreshälfte wird der Beitrag sofort erhoben.


§ 11 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

· Hauptversammlung

· Quartalsversammlung

· Ortsgruppenvorstand

·  

§ 12 Hauptversammlung 

1. Die Hauptversammlung findet jährlich im Ersten Quartal statt. Sie wird von dem Ortsgruppenvorstand mindestens vier Wochen vorher einberufen und durch Rundschreiben an die Mitglieder unter Bekanntgabe der vorläufigen Tagesordnung ausgeschrieben. Auf Beschluss des Ortsgruppenvorstandes, auf Verlangen von 25 Prozent der Mitglieder, oder auf Verlangen der Revisoren muss eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen werden. 

2. Die Hauptversammlung ist beschlussfähig, wenn sie satzungsgemäß einberufen wurde. Sie setzt sich zusammen aus: 

a. den Mitgliedern der Ortsgruppe 

b. einem Mitglied der Landes- bzw. Bezirksleitung mit beratener Stimme 

c. Die Hauptversammlung wählt eine Versammlungsleitung , gibt sich eine Geschäftsordnung und eine Wahlordnung. 

1.  

a. Aufgaben der Hauptversammlung sind u.a.: 

b. die Tätigkeitsberichte des Ortsgruppenvorstandes, der Fachgruppen und Referate entgegenzunehmen und zu beraten; 

c. den Revisionsbericht entgegenzunehmen und zu beraten; 

d. Richtlinien für die Revision beschließen, 

e. über die Entlastung des Vorstandes und der Kassierer zu entscheiden; 

f. über vorliegende Anträge zu entscheiden; 

g. die Mitglieder des Ortsgruppenvorstandes zu Wählen; 

h. Bestätigung:

1. der Fachgruppenleiter/innen oder Referent/en/innen;

2. des Ortsgruppenjugendleiters der Naturfreundejugend Deutschlands; 

a.  

1. die Mitglieder der Revisionskommission zu wählen; 

2. die an die Ortsgruppe zu zahlenden Beiträge festzusetzen; 

3. über die Satzung zu beschließen; 

4. die Delegierten zur Landesversammlung und Bezirkskonferenz zu wählen und 

5. über die Auflösung des Vereins zu beschließen. 

a.  

1. Gewählt und bestätigt werden können nur Personen, die Mitglied der NaturFreunde Deutschlands sind. Wird dem/der Vertreter/in der Ortsgruppenjugendleitung der Naturfreundejugend Deutschlands, einem/einer Fachgruppenleiter/in oder einem/in Referent/in nach Ziffer 5.6 versagt, so ruht seine/ihre Funktion. Die Aufgaben werden einem/einer Stellvertreter/in wahrgenommen.

2. Anträge an die Hauptversammlung können von jedem Mitglied, von den Organen des Vereins (§ 12), der Ortsgruppenjugendleitung der Naturfreundejugend Deutschlands sowie den Fachgruppen und Referatengestellt werden. Die Anträge müssen zwei Wochen nach der Ausschreibung der Hauptversammlung bei dem Ortsgruppenvorstand vorliegen. Die Anträge sind den Mitgliedern vor der Hauptversammlung bekanntzugeben.5a Anträge zu Themen, die nach der Antragsfrist erst bekannt werden, können als Initiativantrag, während der Hauptversammlung eingebracht werden. Initiativanträge müssen von 15% der anwesenden Mitglieder unterstützt werden. Die Hauptversammlung bestimmt die Uhrzeit zu der, die Initiativanträge eingereicht sein müssen. 

3. Die Hauptversammlung entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit, sofern die Satzung nichts anderes vorschreibt. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

4. Über alle Beschlüsse der Hauptversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen und von dem/der Versammlungsleiter/in sowie dem/der Protokollführer/in zu unterzeichnen.

 

§ 12a Quartalsversammlung

Die Quartalsversammlung ist das höchste Organ zwischen den Hauptversammlungen.
Sie entscheidet über alle Angelegenheiten die ihr vom Ortsgruppenvorstand, den Gliederungen, den Revisoren und den Ortsgruppenmitgliedern durch Anträge vorgelegt wird, und nicht der Hauptversammlung vorbehalten sind. Hält Nachwahlen ab. Nachwahlen sind vorab bekannt zu geben. Die Einladung erfolgt durch die Bekanntgabe im Jahresprogramm der Ortsgruppe.


§ 13 Ortsgruppenvorstand

Dem Ortsgruppenvorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er entscheidet in allen Angelegenheiten, die nicht durch Satzung einem anderen Vereinsorgan, dem Ortsgruppenschiedsgericht oder der Revisionskommission vorbehalten sind.  

1. Dem Ortsgruppenvorstand obliegt: 

a. die Erledigung der laufenden Geschäfte der Ortsgruppe (im Rahmen der Geschäftsordnung) sowie die Vorbereitung von Tagungen und Sitzungen und deren Einberufung, die Förderung aller Aufgaben, wie sie in der Satzung festgelegt sind; 

b. die Durchführung der Beschlüsse des Bundeskongresses, der Landesversammlung, der Bezirkskonferenz und der Hauptversammlung; 

c. die Einberufung der Hauptversammlung und der Quartalsversammlungen und des Ortsgruppenvorstandes; 

d. die Verwaltung der Geldmittel und des sonstigen Vermögens; bei Geld – und Vermögensangelegenheiten des Vereins hat der/die Kassier/in ein Einspruchsrecht. Bei Geld – und Vermögensangelegenheiten des Hauses haben der/die Ortsgruppenhausreferent/in und der/die Hauskassierer/in ein Einspruchsrecht. Der Einspruch kann nur von der Mehrheit der Mitglieder des Ortsgruppenvorstandes aufgehoben werden. Über den Einspruch und über die Aufhebung ist ein besonderes Protokoll zu erstellen. 

e. die Aufstellung der Jahresrechnung und Führung des Inventarverzeichnisses; 

f. Prüfung der Finanzen der Ortsgruppenjugendleitung der Naturfreundejugend Deutschlands; 

g. Beschlussfassung über den Geschäftsverteilungsplan; 

h. Anstellung und Kündigung von Angestellten des Vereins und seiner Gliederungen (im Falle der Gliederungen auf Vorschlag und im Einvernehmen mit den Gremien dieser Gliederungen). 

i. die Verantwortung für die Wahrnehmung der Aufgaben der Ortsgruppe und seiner Gliederungen. Er kann die Mitglieder des Ortsgruppenvorstandes nur in Höhe des Vereinsvermögens verpflichten. 

j. Der/die Vorsitzende kann, mit Zustimmung des Ortsgruppenvorstand, Mitglieder mit besonderen Aufgaben beauftragen. 

1.  

a. Der Ortsgruppenvorstand wird für zwei Jahre gewählt. Die Amtszeit der nachgewählten Vorstandsmitglied endet zum gleichen Zeitpunkt, an dem die des ausgeschiedenen Vorstandsmitglied geendet hätte. Der Ortsgruppenvorstand besteht aus: 

b. dem/der 1.Vorsitzenden; 

c. dem/der 2 Vorsitzenden; 

d. dem/der Kassierer/in; 

e. dem/der Hauskassierer 

f. dem/der Schriftführer/in; 

g. dem/der Ortsgruppenhausreferent/in; 

h. dem/der Vertreter der Ortsgruppenjugendleitung der Naturfreundejugend Deutschlands 

i. ferner – mit beratender Stimme – auch solche Personen, die durch die Hauptversammlung wegen außerordentlicher Verdienste zum „Ehrenvorsitzenden“ ernannt wurden, und Mitglieder die vom Vorstand mit besonderen Aufgaben beauftragt wurden.

j.  

k.  

l.  

Die Ortsgruppenleitung ist beschlussfähig, wenn wenigstens die Hälfte der Mitglieder anwesend sind und die Sitzung ordnungsgemäß einberufen ist. In eiligen Fällen kann die Zustimmung zu Beschlüssen schriftlich – gegebenenfalls auch telefonisch -
Eingeholt werden. Der Ortsgruppenvorstand hält seine Sitzungen nach Bedarf, mindestens jedoch vierteljährlich ab.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:

 

a. der/die 1 Vorsitzende 

b. der/die 2 Vorsitzende; 

c. der/die Kassierer/in.

d.  

e.  

Er vertritt die Ortsgruppe nach innen und außen.

 

Zur Abgabe von Willenserklärungen sind die Unterschriften von zwei Mitgliedern des Vorstandes
erforderlich, wovon eine von dem/der Ortsgruppenvorsitzende/n oder eine von dem/der Kassierer/in sein
muss.
Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist in der Weise beschränkt, dass zu Grundstücksgeschäften und zur
Aufnahme von Krediten die Zustimmung des Ortsgruppenvorstandes erfolgen muss.
Der Vorstand haftet nur für grob fahrlässiges Verhalten.
Über alle Beschlüsse des Ortsgruppenvorstands ist eine Niederschrift zu fertigen und von dem
Ortsgruppenvorsitzenden bzw. seinem/r Stellvertreter/in sowie die/der Protokollführer/in zu unterzeichnen.


§ 14 Revisionskommission

1. Die Hauptversammlung wählt für 2 Jahre zwei Revisoren. Während jeder Hauptversammlung wird ein Revisor gewählt. Der länger amtierende Revisor hat den Vorsitz der Revision. Die Revisoren erledigen ihre Aufgaben nach den der von der Hauptversammlung erlassenen Richtlinien. Die Revisoren haben die Aufgabe, die Geschäfts- und Kassenführung des Vereins und seiner Gliederungen zu überprüfen, zu überwachen und der Hauptversammlung, dem Ortsgruppenvorstand Bericht zu erstatten. 

2. Die Revisoren haben das Recht, jederzeit alle Bücher, Schriften und Kassen des Vereins einzusehen und an den Sitzungen des Vereins ohne Stimmrecht teilzunehmen.

3.  

4.  

Artikel 17 Funktionsenthebung

 

1. Mitglieder des Ortsgruppenvorstands können ihrer Funktion enthoben werden, wenn sie das Ansehen des Vereins schädigen, ihren Pflichten zuwiderhandeln oder Beschlüsse missachten.  

2. Die Funktionsenthebung kann von jedem Mitglied der Ortsgruppe beantragt werden. Über den Antrag entscheidet die Quartalsversammlung, die aus ihrer Mitte einen Versammlungsleiter wählt, mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder. Vor der Beschlussfassung sind die betroffenen Gliederungen zu hören. Bei der Funktionsenthebung von Mitgliedern der Gliederungen stellt der Ortsgruppenvorstand einen entsprechenden Antrag an die entsprechenden Gliederungsgremien. Wird dieser Antrag abgelehnt, entscheidet die Quartalsversammlung mit Zweidrittelmehrheit.  

3. Der/dem Betroffene/n steht das Recht des Widerspruches beim Ortsgruppenvorstand zu. Bis zu dessen oder bis zur endgültigen Entscheidung gemäß der Bundesschiedsordnung ruht die Funktion.

 

§ 15 Schiedsgericht

1. Für Streitfälle innerhalb des Vereins sind Schiedsgerichte auf Landes- und Bundesebene zuständig. Zusammensetzung, Aufgaben und Arbeitsweise der Schiedsgerichte regeln sich nach der jeweiligen Bundesschiedsordnung. 

2. Die Bundesschiedsordnung beschließt der Bundeskongress.

· § 16 Satzungsänderungen
 

1. Diese Satzung – einschließlich des Paragraphen 2 – kann nur von der Hauptversammlung geändert werden. Bei der Einladung sind die zu ändernden Paragraphen der Satzung in die Tagesordnung aufzunehmen. 

2. Änderungen können nur mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

 

§ 17 Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann nur von einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Hauptversammlung beschlossen werden. Auf dieser Hauptversammlung müssen mindestens Vierfünftel der Mitglieder vertreten sein. Dieser Beschluss bedarf mindestens einer Vierfünftelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Die Landesleitung ist sechs Wochen vor dem Termin von der geplanten Hauptversammlung zu unterrichten.

 

§ 18 Schlussbestimmungen 

1. Er ist unter der Nummer 212 des Vereinsregisters beim Amtsgericht in Schwerte eingetragen.

2. Er hat seinen Sitz in Schwerte.

3. Gerichtsstand ist der Sitz des Vereins.

4. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

5. Die Satzung ist allen Richtlinien und Beschlüssen des Vereins und seiner Gliederungen übergeordnet.

6. Diese Satzung wurde von der ordentlichen Jahreshauptversammlung am 11. Februar 2007 in Schwerte beschlossen. Sie erlangt innerverbandlich sofort Wirksamkeit und trifft nach Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

7. Die bisherige Satzung des Touristenvereins „Die Naturfreunde“ Ortsgruppe Schwerte e.V. verliert nach der Eintragung dieser Satzung in das Vereinsregister ihre Gültigkeit.